FORTSCHRITTSBERICHT 22.03.2016: E.MO wurde getestet

 

ARDUINO UND LCD DISPLAY

Zunächst konnte man den Arduino mit den einzelnen Komponenten (LCD-Display, Stromwandler, RFID-Modul, 2 Taster) verbinden. Der Arduino wurde im Sitz platziert und somit musste man das Kabel bis an den Lenker verlegen, das die 2 Taster, der LCD-Display und das RFID-Modul am Lenker sitzen. Man entschied sich das System mit einer Steckvorrichtung zu versehen. Jedoch stellte sich die Verkabelung des ganzen Systems um den Arduino komplizierter heraus als erwartet. Zu der schwierigen Verkabelung kam auch noch, dass der Arduino abbrannte und so ausgetauscht werden mussten. Nach einigen Schwierigkeiten mit den dünnen Kabeln, konnte man das Problem beheben und das System einigermaßen zum Laufen bringen. In den nächsten Wochen bis zur Endpräsentation wird man sich diesem Problem intensiv widmen, sodass am Schluss auch der Display und der Arduino gut zusammenspielen.

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Alter Tacho mit neuem Display (unten)

TESTFAHRTEN

Nachdem man bereits versucht hat eine Zusammenarbeit mit Automobilclubs einzugehen, hat man dem Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) als Partner gewinnen können. Das Team war sehr erleichtert einen Partner zu finden, der uns bei den Testfahrten hilft. Zudem hat man Ihnen zugesichert uns bei dem Versuch der Straßenzulassung zu helfen, die das Team auch in Anspruch nehmen wird.

Erste Testfahrt 21.03.2016

Am ersten Tag konnte man einen Beschleunigungstest, Bremstest und einen Test der Steigung durchführen.

Beim Beschleunigungstest wurde man vom eigenen Projekt überrascht. Man erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 75 km/h (!!!), teilweise kratzte man an den 80 km/h. Dieses Ergebnis hat das Team schon sehr überrascht da man im Vorfeld des Projektes mit 70 km/h eigentlich überdimensioniert hat.

Der nächste Test war der Bremstest. Auch bei diesem hat E.MO nicht schlecht abgeschnitten. Der Bremsweg beträgt gleich viel wie der des konventionellen benzinbetriebenen Mopeds. Eigentlich konnte man bei einigen Messungen einen kürzeren Weg erzielen. Das ist auf die zusätzliche Motorbremse zurückzuführen die ein konventionelles Moped nicht hat.

Beim Steigungstest konnte man ebenfalls einen guten Wert erzielen. Die Steigung war mit 9% beschildert und man hatte hier keine größeren Probleme. Man hat diesen Test mit unterschiedlichen Fahrern mit unterschiedlichen Gewicht durchgeführt und man ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Elektromoped eine Steigung von 10% auf jeden Fall schafft.

Zweite Testfahrt 22.03.2016

Am zweiten Tag hat man den Reichweitentest durchgeführt. Dabei ist man knappe 3 Stunden am Gelände unterwegs gewesen. Es wurde der Stadtverkehr mit vielen Geschwindigkeitsänderung simuliert. Nachdem man in den Berechnungen auf circa 40 km Reichweite gekommen ist hat man sich nach den Erfolgen am Vortag diesen Wert erwartet. Man hat einige Male die Akkuspannung gemessen um einen Eindruck der Entladekennlinie zu bekommen. Diese Kennlinie hat man schon im Versuchsaufbau an der Schule durchgeführt. Nachdem die Spannung anfangs ziemlich konstant blieb ist sie zum Ende hin stark gesunken. Dieses Verhalten hat man erwartet und so konnte man am Schluss eine Reichweite von 55 km erreichen. Dieses Ergebnis hat das Team sehr zufrieden gestellt.

Die Ergebnisse der beiden Testtage haben dem Team gezeigt, dass sich die monatelangen harten Arbeiten ausgezahlt haben. Man war nach den Testtagen sehr erleichtert, dass das Elektromoped die berechneten Erwartungen mit Leichtigkeit erfüllt hat.

In den nächsten Wochen wird man den Arduino und den LCD-Display ordnungsgemäß in Betrieb nehmen. Zusätzlich wird man noch kleinere Arbeiten am Moped durchführen, sodass man dem Publikum am 29.April das fertige Moped präsentieren kann.

Video zu den Testfahrten gibt es hier.

Best regards E.MO Team

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