FORTSCHRITTSBERICHT 4.3: Adaptionen und Verbesserungen

In den letzten drei Wochen konnte man der Endpräsentation einen Schritt näher rücken. Das Team hat wieder einiges weitergebracht und ist einem erfolgreichen Abschluss sehr nahe.

ARDUINO UNO und DISPLAY

Nachdem man das Arduino Board und einen Spannungswandler bestellt hatte, ist es einige Tage später eingetroffen. Somit konnte man bereits Mitte des Monats Februar mit der Programmierung beginnen. Dabei holte man sich Hilfe aus der Parallelklasse. Das Programm soll zum Beispiel den Entladestrom beziehungsweise den Ladezustand des Akkus verarbeiten und über einen zweizeiligen LCD Bildschirm anzeigen. Den Entladestrom misst man über eine Art Stromzange die man auch schon einbauen konnte. Bei der Lieferung des LCD Bildschirms musste man sehr lange warten, da es Schwierigkeiten mit dem Zulieferer hatte. Nach der aufwendigen Programmierung baute man noch ein NFC Lesegerät ein, mit dem man das Moped sperren und entsperren werden kann. Als letzten Schritt muss man den Bildschirm, den Arduino, das NFC-Lesegerät noch verbauen und schützen.

SICHERHEIT

Bei einem elektrischen Gerät muss man immer mit Fehlern rechnen. Um im Notfall Ausschalten zu können, hat man sich entschlossen einen NOT-AUS Schalter einzubauen. Dieser wurde im Sitz verbaut, da man hier sehr nahe am Akku platziert ist. Dieser NOT-AUS muss große Ströme schalten können, da das fast unmöglich ist hat man sich entschlossen, dass der NOT-AUS ein Schütz ansteuert, welches 300A schalten kann. Dieser wurde von unserem Händler Herrn Schrall bestellt und wird in den nächsten Tagen eintreffen.

Ein weiterer Punkt beim Thema Sicherheit ist der Ladeanschluss. Das Team wollte eine Vorrichtung, dass man direkt an das Moped einen Ladestecker zum Laden anbringen kann. Dazu überlegte man sich einen Kaltgeräte-Ladestecker zu verwenden. Jedoch würde hier das Problem sein, das ein Laie vergessen würde das Ladegerät zwischen Moped und Steckdose zu schalten. Um dieses gefährliche Ereignis zum Umgehen, hat man das Ladegerät im Sitz platziert. Somit muss man keine Bedenken haben, wenn man das Moped Aufladen will. In den nächsten Wochen wird man sich noch eine Lösung überlegen, damit das Ladegerät genügend belüftet wird.

 

2016-03-01 15.42.41
links Ladestecker (Kaltgerätestecker); rechts Not-Aus

DAS ERSCHEINUNGSBILD

Dem Team ist es sehr wichtig, dass das neue Moped nicht nur seine Funktion erfüllt, sonder auch optisch ansprechend gestaltet ist. Dafür hat man als letzen Schritt ein Akkugehäuse gefertigt. Zuerst wollte man Kunststoff verwenden, jedoch musste man auf Aluminium zurückgreifen, da dieses Material stabiler und widerstandsfähiger ist. Befestigt wird das ganze durch die zwei Fußraster aus Riffelblech, die das Gehäuse niederdrücken. Somit konnten alle Bauteile vor Nässe und Schläge geschützt werden. Als letzten Schritt hat man schon begonnen die Bauteile schwarz zu lackieren. Dadurch erhalten sie zusätzlichen Schutz und das optische Erscheinungsbild wurde auch optimiert. In den nächsten Wochen werden die restlichen Teile fertig lackiert und wieder zusammengeführt.

Auch im Inneren des Mopeds hat man aufgeräumt. Man hat die komplette Kabelführung überarbeitet und unterteilt. An der einen Seite des Mopedgehäuses verläuft die Beleuchtung und an der anderen die Steuerelektronik. Zusätzliche wurden die Kabel beschriftet, damit das Anschließen schneller geht.

Advertisements
FORTSCHRITTSBERICHT 4.3: Adaptionen und Verbesserungen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s